Stadtpalais – Museum für Stuttgart. Bilder von Mechtild Schöllkopf-Horlacher. Mechtild Schöllkopf-Horlacher beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Schicksal im Nationalsozialismus verfolgter Kinder. Daraus sind Bilder entstanden, die an die Opfer von Izieu, von Irsee, vom Bullenhuser Damm, aus Mulfingen, aus Rexingen und aus Stuttgart erinnern. Diesem grausigen und traurigen Sujet setzt die Malerin Zartheit in der Darstellung entgegen, weiche Konturen, Pastellfarben. Manchen dieser Bilder liegen Fotografien zugrunde. „Es geht…

Komm, schöner Tod

12. März 2018

Theater La Lune. Dokumentarisches Theater mit Julianna Herzberg und Jan Uplegger. Regie Dieter Nelle Samstag, 30. Juni 32018, 19:00  Uhr Stadtpalais – Museum für Stuttgart Ein StolperKunst-Beitrag zur Erinnerungswoche „Schlaf-Kindlein, schlaf“ vom 29. Juni bis 7. Juli 2018 im Stadtpalais – Museum für Stuttgart. Das vollständige Programm der Erinnerungswoche finden Sie hier: ProgrammBroschüre Schlaf Kindlein Schlaf Schwäbische Alb – Grafeneck – ein schwarzer Fleck – übersehen und verschwiegen – wie auch…

Ein Familienabend

12. März 2018

Ein Familienabend „Wer seine Vergangenheit vergisst, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana  Stolpersteine mahnen nicht nur „Vergesst nicht!“ sondern auch „Vergesst uns nicht!“ Sie verbinden durch die räumliche Zuordnung Vergangenheit und Gegenwart. Denn die Menschen, an die sie Stolpersteine erinnern, lebten in Häusern, die auch heute noch das Stadtbild prägen und das Zuhause von Menschen sind. Wir leben in einer Zeit, in der es bald keine Zeitzeugen mehr…

Flieh, damit du bleibst!

12. März 2018

Theaterhaus Stuttgart. Wer waren die Menschen hinter den Stolpersteinen in meinem Stadtteil? Und was haben sie mit mir heute zu tun? Als Antwort hierauf haben Tanz- und Theaterpädagogen mit Schülerinnen und Schülern der Altenburgschule das Stück erarbeitet. Es setzt sich mit der Lebenswelt von Jugendlichen und jugendlichen Migranten auseinander und bringt sie in Zusammenhang mit den gesellschaftlichen und historischen Zusammenhängen im Stuttgart der NS-Zeit. „Trockene Historie“ bekommt ein Gesicht durch…

Dora Várkonyi. Auf dem Stauffenbergplatz in Stuttgart stehen drei Skulpturen des Bildhauers Alfred Hrdlicka. In einer Installation kreist sie Dora Vàrkonyi einen Tag lang mit neun Skulpturen ihrer Serie „zeitlosnah“ ein. Damit macht sie den künstlerischen Umgang mit Schmerz, Protest und Kraft zum Thema. Zugleich geht es ihr um Ergänzung und/oder Gegenüberstellung von männlicher und weiblicher Position zum selben Thema. Mit Lesungen, Gesang und Tanz werden Variationen des Themas dargeboten.…

Hans-Jürgen Trinkner. Vor über 30 Jahren hat Richard von Weizsäcker vor dem Deutschen Bundestag konstatiert: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“ Weizsäcker sprach auch über das Ausmaß deutscher Schuld und forderte eine Kultur des Erinnerns. Und: „Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen.“ Hans-Jürgen Trinkners Installation „deutscher Urknall“ will diese Rede…

Brüche in der Biografie

6. März 2018

Dora Várkonyi, Paul Varkonyi und LOKSTOFF! Theater im öffentlichen Raum. Zwischen Kinderskulpturen aus Várkonyis Reihe „Brüche in der Biografie“ lesen geflüchtete Jugendliche aus Afghanistan aus den „Tagebuchfragmenten“ von Dora Vàrkonyi. Foto: Paul Várkonyi

09. Oktober 2017. Performance mit Claudia Strohm mit einer Klasse der Rosenstein-Schule. Die meisten ihrer Schülerinnen und Schüler sind selbst aus ihrer Heimat geflohen und haben durch ihre eigenen Schicksale einen großen Bezug zu den NS-Opfern. Zur Stolpersteinverlegung haben sie sich bildnerisch mit ihrer Flucht aus der Heimat und dem neuen Leben in Deutschland auseinander gesetzt, woraus eine Collage entstanden ist, die sie bei der Stolpersteinverlegung präsentiert haben. Über ihren…

Wilhelma-Theater

6. Oktober 2017

06. Oktober 2017. Bis zum letzten Tanz. Ende der 20er Jahre tanzt sich eine junge Frau aus Dresden in die Herzen des Stuttgarter Theaterpublikums: Suse Rosen. Mit 17 Jahren als „traumzarte Elfenbeingestalt“ gefeiert, werden ab 1933 ihre Auftritte als „übles Spiel“ und „ordinärer Tanz“ gebrandmarkt. Mit 23 Jahren erhält sie ihre Kündigung per Postkarte und muss das Land verlassen. Ihre Biographie ist eine von mehreren Geschichten, anhand derer Schauspiel-Studierende der…

Else-Josenhans-Straße

27. September 2017

29. September 2017. Ich, du, er, sie, es – wir! LOKSTOFF! Theater im Öffentlichen Raum und Dora Várkonyi. Wenige Tage bevor Stuttgart vom Nationalsozialismus befreit wurde, hat ein NS-Scherge Else Josenhans im Hotel Silber sadistisch ermordet. Ihren Namen trägt jetzt die Straße auf der Rückseite der ehemaligen Gestapo-Zentrale. Zum Akt der Neubenennung haben Künstlerinnen für StolperKunst eine Performance beigetragen. Foto: Hans-Jürgen Trinkner